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Über uns

Profil

Das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit (KFM) ist ein Mandat des Bundes (gemäss Sprachenverordnung Art. 12) zur Koordination, Leitung und Durchführung von angewandter Forschung im Bereich der Mehrsprachigkeit in der Schweiz. Es betreibt eine Dokumentationsstelle und unterhält ein nationales und internationales Forschungsnetzwerk. Es bringt Fachwissen aus verschiedenen Schweizer Sprachregionen zusammen und bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse für Bildung, Verwaltung und Gesellschaft auf. Es wird vom Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) der Universität Freiburg koordiniert. KFM-Projekte sind eigenständige, anwendungsorientierte Forschungsprojekte, die an Universitäten und Forschungseinrichtungen in der gesamten Schweiz durchgeführt werden. Zu den Forschungsthemen gehören Sprachminderheiten, das Lernen und Lehren von Sprachen, oder die mehrsprachige Praxis in Politik und Wirtschaft.  

Das KFM erstellt zudem Übersichten und Syntheseberichte zum aktuellen Forschungsstand in ausgewählten Themenfeldern und unterstützt so den Wissenstransfer in Wissenschaft, Praxis und Verwaltung. 

Das KFM erfüllt zudem einen Dienstleistungsauftrag: eine an der Universität Freiburg angesiedelte Dokumentationsstelle erfasst und dokumentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und Materialien zum Thema Mehrsprachigkeit und beantwortet Anfragen aus Verwaltung, Bildung und Öffentlichkeit.  

Organisation

Das KFM realisiert seine Forschungsaktivitäten in Konsultation mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die diese auf Grundlage des Sprachengesetzes finanziert. Die konkreten Forschungsprojekte werden in mehrjährigen Leistungsvereinbarungen mit dem Bundesamt für Kultur konkretisiert.

Das KFM wird durch eine vom Bund eingesetzte Begleitgruppe unterstützt, die sich aus Mitgliedern interessierter Bundesämter sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren zusammensetzt und insbesondere zum Forschungsprogramm des KFM Stellung nimmt. Ergänzend dazu wird das KFM durch einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat beraten, der die Forschungsaktivitäten des KFM regelmässig evaluiert.

Das KFM wird als Mandat vom Institut für Mehrsprachigkeit geführt.

Das Forschungsprogramm 2025-2028

Das Forschungsprogramm 2025-28 des Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit (KFM) wurde in Absprache mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) und der KFM-Begleitgruppe vorbereitet. Ziel war ein thematisch ausgewogenes Programm, das aktuelle Bedürfnisse aufgreift und verschiedene Bereiche abdeckt.

Hier geht es zu den Forschungsprojekten.  

Beteiligte Forschungsinstitutionen

Folgende Forschungsinstitutionen führen Forschungsprojekte im Programm 2025-2028 durch:

  • Haute école pédagogique Vaud (FLP Underserved Communities)
  • Institut für Kulturforschung Graubünden (FLP rumantsch)
  • Institut für Mehrsprachigkeit (Littératie administrative, DISCO, Wie lange noch bis B2?, Swiko Triple S, Alpha II)
  • Pädagogische Hochschule Bern (FLP Transition)
  • Pädagogische Hochschule Graubünden (trattamento errore)
  • Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz Basel, Brugg-Windisch, Muttenz, Olten (Schreibarrangements und Studien zeigen, dass…)
  • PH St. Gallen (Schreibarrangements)
  • Pädagogische Hochschule Thurgau (Trattamento errore)
  • Université de Genève Genève (Ramal)
Evaluationen des KFM

Das KFM wird durch einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat beraten, der die Forschungsaktivitäten des KFM regelmässig evaluiert und Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung ausspricht. Die Forschungspartnerinnen und -partner des KFM werden in diese Evaluationen einbezogen.